Inkontinenz bei Frauen


Der Verlust von Harn, Stuhl und/oder Winden zu unkalkulierbarer Zeit und an den ungünstigsten Orten bringt Menschen in Situationen von Scham, Ohnmacht und Hilflosigkeit. 

 

Oft gibt es bei regelmäßigen Vorkommnissen eine Einschränkung der sozialen Unternehmungen und ein streng kontrolliertes Toilettenverhalten, dass nicht nur in das private Leben der betroffenen Person eingreift. Sport, kulturelle Unternehmungen, Reisen und eine sorglose, spontane Sexualität sind kaum mehr möglich. Die selbstgewählte Isolation, die Scham, darüber zu sprechen und die damit einhergehende Hilflosigkeit wirken sich nicht selten auch auf die Seele aus.

 

Wir können physiotherapeutisch die verschiedenen Formen der Inkontinenz durch gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur, Verhaltensschule und Beratung über Hilfsmittel (Pessare) behandeln.

 

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Inkontinenz bei Männern


Inkontinenz und/oder Erektionsstörungen treten nicht selten nach Operationen im Beckenbereich auf, wie zum Beispiel nach Prostata- oder Leistenbruchoperationen.

 

Aber auch andere Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Parkinson können zu Nervenschädigungen führen. Ebenfalls beeinflussen können psychische Faktoren, wie starker Leistungsdruck oder privater Stress.

 

Beckenbodentraining kann die Wahrnehmung und Aktivierung der Kontinenz bringenden Strukturen unterstützen und so wieder zu mehr Selbstsicherheit im Alltag und in der Sexualität führen.

 

Krankengymnastik für den Beckenboden bekommen Sie als Heil-mittelverordnung verschrieben.

Organsenkungen


Senkungen können folgende Organe betreffen und heißen dann im Fachterminus:

  • Blase - Zystozele
  • Descensus uteri - Senkung des Uterus
  • Rektozele - Senkung des Enddarms

Patientinnen beschreiben ein Fremdkörpergefühl in der Vagina, Rückenschmerzen, Schmerzen im Becken und/oder auch in der Sexualität.

 

Die Symptome können auch mit einer Inkontinenz einhergehen, unvollständiger Darmentleerung und/oder Verstopfung. Beckenbodentraining, angeleitet durch unsere spezialisierten Therapeuten und Therapeutinnen, kann die Wahrnehmung und damit die Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur unterstützen. Sie können vor - aber auch nach Operationen zu uns kommen.